
Lassen wir die vielen Tattoos, die bunten Schuhe und die regenbogenfarbene Kapitänsbinde mal außer Acht. Dann kommt Englands Frauenfußball-Nationalmannschaft (fast) genau so daher, wie das Herren-Team vor über 50 Jahren: ziemlich weiß, erz-britisch, wenig inklusiv. In England ist das, bei aller Euphorie vor dem EM-Halbfinale gegen Schweden am heutigen Dienstag, ein immer größeres Thema und zugleich ein heikler Kritikpunkt. Eine rein-weiße Nationalmannschaft sei nicht das, was die innerlich zerrissene britische Insel derzeit brauche. Auch für die Zukunft des englischen Frauenfußballs sei Exklusivität kaum förderlich.
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